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Bartgeier Artikel
| Bartgeier
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| Bartgeier (Gypaetus barbatus)
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| Systematik
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Der Bartgeier (Gypaetus barbatus), früher fälschlich "Lämmergeier" genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae).
Buch-Tipp: Am Meer (Wieso? Weshalb? Warum? junior ab 2 Jahren) jedes kind das ans meer fährt sollte dieses buch besitzen ich habe dieses buch einem jungen zu dem geburtstag geschenkt, da kurz darauf der urlaub am meer vor der tür stand. mit diesem geschenk habe ich einen volltreffer gelandet. in diesem buch sind wirklich sehr viele sachen abgebildet die wir dann tatsächlich am meer entdecken konnten und somit... | |
Borstenartige Federn hängen dem Bartgeier über den Schnabel - einem Barte gleich. Wenn der Vogel aufgeregt ist, leuchtet ein auffällig roter Ring um seine Augen. Er hat lange, schmale Schwingen, die beim Gleiten leicht nach unten hängend gehalten werden, einen langer keilförmiger Schwanz, der deutlich größer als beim Steinadler ist.
Er ist deutlich schmalflügeliger und langschwänziger als Gänsegeier und Steinadler. Junge Bartgeier sind dunkel, ausgewachsene haben eine orange-rötliche Körperunterseite und dunkelgraue Schwingen. Mit fünf bis sieben Jahren tragen die Bartgeier das Federkleid der Erwachsenen.
Buch-Tipp: Das bin ich & Das bist du (Wieso? Weshalb? Warum? junior) Excellent and Captivating, Even for Non-Fluent German Speakers I am not competent enough in German to express how much we love not only this book, but every one that we've read in the Ravensburger "Wieso? Weshalb? Warum?" series. It speaks very well of the series that my daughter, who is three, will sit and attend while I read them to her -- in German,... |
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Seine Flügelspannweite beträgt 2,5-3 m, seine Körperlänge 110 cm, sein Gewicht 4,5-7 kg.
Buch-Tipp: Der kleine Klo-König Ein niedliches Buch zu dem "Trocken werden" Wir haben das Büchlein für unsere Tochter gekauft zur Übung "kannst auch du eine Klo-Königin werden?" :-) Also wir finden es ist ein Versuch wert ihr es stets wieder vorzulesen. . . Das Buch ist niedlich geschrieben und es hat tolle Pappseiten, damit die Kinder die Seiten nicht kaputt reissen können. ... |
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Seine Lebenserwartung beträgt 30-40 Jahre und er wird mit 5-7 Jahren geschlechtsreif. Er brütet zwischen Januar und März, wobei die Eiablage zwischen Mitte Januar und Anfang Februar erfolgt. Die Brutdauer beträgt 52 bis 58 Tage und die Nestlingszeit 110 bis 120 Tage.
Das Gelege besteht aus zwei Eiern, wobei jedoch stets ca. ein Junges überlebt. Seine Nahrung besteht zu 80 Prozent aus Knochen von gefallenen Tieren und Aas. Jungtiere sind noch auf Muskelfleisch angewiesen, aber erwachsene Tiere können sich fast ausschliesslich von Knochen ernähren. Um die Knochen zu zerkleinern, lassen sie die Tiere aus grosser Höhe auf Felsen fallen um schlundgerechte Stücke zu erhalten. Verdauen können die Tiere die Knochen durch den hohen Gehalt an Salzsäure in dem Magen.
Buch-Tipp: Die Farben (Wieso? Weshalb? Warum? junior ab 2 Jahren) eher erst ab drei Eins der schönsten Bücher dieser Reihe, allerdings eher für drei- als für zweijährige geeignet. Z. B. wird die Welt auf der ersten Seite in grau dargestellt (natürlich zu dem Umklappen, um alles in Farbe zu sehen) und nebenbei erwähnt, welche Tiere die Welt tatsächlich in Schwarz-Weiss sehen. Verwendungen, Vorkommen, Symbolische... |
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Typischer Lebensraum sind Bergregionen oberhalb der Waldgrenze sowie Schluchten. Er ist von den Pyrenäen über die Alpen, den Balkan, den Balearen, Korsika, Kreta und die Türkei bis hin zu dem Kaukasus und Himalaya verbreitet.
Buch-Tipp: Die Jahreszeiten (Wieso? Weshalb? Warum? junior) Viele versteckte Bilder unter Klappen Das schönste an diesem Buch finde ich wirklich die vielseitige Gestaltung, auf jeder Seite kann das Kind unter Klappen neue Bilder finden. Am Ende des Buches findet sich ein "Jahreszeitenrad". Die Bilder sind schön gezeichnet, die Jahreszeiten werden gut dargestellt. Die Texte allerdings sind meiner Meinung... |
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Lebte der Bartgeier in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch in einem Großteil des Alpenbogens, wurde er in weniger als hundert Jahren in den Alpen restlos ausgerottet. Der Bartgeier war als bestialisches Wesen verschrien und die letzten Vögel wurden 1886 in der Schweiz (Visp VS), 1906 in Österreich und 1913 in Italien (Aosta-Tal ) erlegt. Ein letztes Nest wurde zerstört.
In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts erschien eine Wiederansiedlung möglich, denn es gab wieder große Mengen wild lebender Huftiere (Ungulata ), die als Beute für den Bartgeier in Frage kamen.
Dazu trat ein neues Gesetz in Kraft, das den Bartgeier schützte und die Anwendung von Strychnin in Ködern untersagte.
Angeregt durch Zuchterfolgen in dem Innsbrucker Alpenzoo seit 1973, bildete sich eine internationale Gruppe mit dem Absicht der Wiederansiedlung des Bartgeiers durch Auswilderung in den Alpen.
1986 wurde in dem Rauriser Krumltal (Nationalpark Hohe Tauern) der Versuch der Auswilderung in Gefangenschaft geborener junger Bartgeier gestartet. Dafür wurden etwa 10 Wochen alte noch flugunfähige Jungtiere in einem künstlichen Horst ausgesetzt und bis zu dem Erstflug mit ungefähr 4 Monaten ohne Menschenkontakt gefüttert.
Danach wurde noch solange Futter in dem Gelände angeboten, bis sich die jungen Geier selbständig ernähren konnten.
Wegen des Erfolges kamen in den folgenden Jahren noch weitere Freilassungsplätze in den Nationalparken Hochsavoyen, Mercantour (Frankreich), Stilfser Joch (Italien) und in dem Schweizer Nationalpark sowie in den Seealpen (Italien) dazu.
Im Herbst 2002 waren insgesamt 114 junge Bartgeier ausgesetzt worden, von denen rund 80 in den Alpen überlebt haben.
Junggeier aus Gefangenschaftszucht entwickelten sich problemlos zu selbständig überlebensfähigen Individuen. Die Überlebensrate war höher als erwartet und liegt bei etwa 70 Prozent. Die Vögel finden nach wie vor gute Lebens- und Brutbedingungen in den Alpen.
Der erste Brutversuch fand 1997 in der Haute-Savoie statt. Seither hat das sehr fruchtbare Paar vier weitere Male erfolgreich Junge aufgezogen. Bis heute (2002) haben insgesamt 8 Paare in den Alpen gebrütet, sechs davon erfolgreich. Die anderen Paare, die sich gefunden haben, setzten weitere 16 junge Bartgeier in die Welt. 2002 wurden sechs Jungvögel in den Alpen geboren, drei in Italien und drei in Frankreich.
Der erste 1997 in Hochsavoyen geborene Vogel ist jetzt geschlechtsreif und ein Nisten der zweiten Generation ist in den nächsten ein bis zwei Jahren möglich. 15 Prozent der aktuell 80 bis 90 in den Alpen lebenden Bartgeier stammen schon aus Freilandbruten.
Die Freilassung soll in den nächsten Jahren auslaufen. Noch intensiver als bisher soll für eine natürliche Verwertung abgestürzter Weidetiere durch Aasfresser geworben werden.
Siehe auch: Ausgestorbene Tierarten Europas
Buch-Tipp: Die schönsten Geschichten vom Hasenfranz Super schönes Buch Diese Buch gehört zu den Lieblingsbüchern meiner beiden Kinder. Obwohl meine Tochter schon 8 Jahren alt ist, liest sie es jetzt wieder (zum 1. Mal selbst). Das Buch ist sehr liebevoll geschrieben und illustriert. Einfach ein muß in der Osterzeit. |
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